Infos

Anreise

Die deutsche Charterfluggesellschaft „Condor“ bietet jeden Dienstag Direktflüge von Frankfurt nach Recife zu attraktiven Preisen an. Zubringer gibt es von fast allen deutschen Flughäfen. Auch Schweizer und Österreicher können bei CONDOR einen Flug nach Recife buchen, der “Star Alliance” Partner LUFTHANSA bietet entsprechende Zubringerflüge nach Frankfurt.

Die portugiesische Airline „TAP Portugal“ fliegt täglich von Portugals Hauptstadt Lissabon nonstop nach Recife. Die Flugzeit von Lissabon beträgt nur 7 Std. In Kooperation mit dem Star Alliance Partner „Lufthansa“ werden auch Zubringerflüge nach Lissabon von fast allen anderen deutschen und europäischen Flughäfen angeboten. Nach unseren Erfahrungen sparen hier eher Frühbucher, kurzfristig wird es meistens teurer.

Auch die größte brasilianische Fluggesellschaft „TAM Brazilian Airlines“ fliegt täglich direkt von Frankfurt über São Paulo nach Recife. Es besteht auch eine Kooperation mit der niederländischen „KLM Royal Dutch Airlines“, welche ebenfalls tägliche Verbindungen nach Brasilien offeriert. Von allen  wichtigen deutschen, schweizerischen und österreichischen Flughäfen geht es über Amsterdam nach São Paulo, der Kooperationspartner TAM übernimmt den Weiterflug nach Recife.

Fluggesellschaften:

Wir empfehlen folgende auf Brasilien spezialisierte Reisebüros:

Bitte entnehmen Sie auch weitere Infos und aktuelle Tipps zu diesen und weiteren Verbindungen nach Recife auf der Webseite „Recife Surfguide„, dem Informationsportal über Recife.

Klima im Nordosten

Trockenzeit von August bis April (Temperaturen liegen zwischen 28° und 35° C).
Regenzeit von Mai bis Juli (Temperaturen liegen zwischen 23° und 30° C).

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Aufenthaltsgenehmigung

Ein „Touristenvisum“ bekommt man bei der Einreise und ist bis zu 90 Tage gültig. Bei einer Vorlage von einem gültigen Rückflugticket und Kreditkarte bzw. Nachweis ausreichender finanzieller Mittel, kann nach Ablauf der 90 Tage auf maximal 180 Tage verlängert werden.

Ein „befristetes Visum“ (pt. Visto Temporário) muss bei den zuständigen Stellen in Brasilien beantragt werden. Die für die Arbeitsaufnahme in Brasilien benötigte Arbeitserlaubnis muss vom künftigen Arbeitgeber beim brasilianischen Arbeitsministerium beantragt werden. Diese Abwicklung sollte von einem brasilianischen Anwalt in Brasilien begleitet werden, welcher sich auf dieses Thema spezialisiert hat. Den Anwalt können Sie sich selbst besorgen, jedoch können wir Ihnen auch da gern behilflich sein.

Eine andere Möglichkeit zu einem Visum zu kommen ist von finanziellen Mitteln abhängig. Wenn Sie in der Lage sind den Gegenwert von mindestens 150.000,- brasilianischen Reais (ca. € 50.000,-) in eine brasilianische Firma zu investieren, bzw. eine Firma mit diesem Startkapital zu gründen. Bei Rentnern über 60 Jahren mit einem nachgewiesenen Einkommen von mindestens US$ 2.000,- besteht ebenfalls die Möglichkeit ein Dauervisum zu bekommen. Beide Optionen setzen jedoch einen großen bürokratischen Aufwand voraus.

Die sicherste Möglichkeit eine Daueraufenthaltsgenehmigung zu bekommen ist nach wie vor die Familienzusammenführung, sprich Heirat mit brasilianischem/r Partner/in, oder wenn Sie ein brasilianisches Kind haben.

„Auf Wunsch können wir Rentnern sowie Investoren dabei behilflich sein an ein Dauervisum (Permanencia) bzw. Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigung zu gelangen.“

Krankenversicherung

Es gibt „staatliche“ Krankenhäuser in allen größeren Städten, jedoch sind diese sehr prekär und man sollte sich auf alle Fälle privat absichern. Viele „private“ Krankenhäuser bieten jedoch europäischem Standard. Falls Sie keine internationale Krankenversicherung haben die die Kosten übernimmt, empfehlen wir eine private Krankenversicherung hier in Brasilien abzuschließen. Die Preise liegen unter dem in Europa üblichen Tarifen.

Für Personen die langfristig oder unbegrenzt im Ausland leben, besteht aber auch die Möglichkeit in Deutschland eine internationale Krankenversicherung für abzuschließen. Fragen & Antworten zum Thema mit Vergleichsrechnungen einiger Versicherer finden Sie hier.

Führerschein

Wer als Ausländer in Brasilien ein Dauervisum hat kann den Führerschein vom Herkunftsland umschreiben lassen. Für den brasilianischen Führerschein wird nur ein Sehtest verlangt.

Bei einem Touristenvisum braucht man einen internationalen Führerschein. Am besten lässt man diesen noch zusätzlich ins Portugiesische übersetzen, denn bei Verkehrskontrollen können die meisten Polizisten mit dem internationalen Führerschein nichts anfangen.

Lebenshaltungskosten & Wirtschaftsaussichten

In den letzten 20 Jahren hat sich in Brasilien einiges getan was die allgemeinen Preise betrifft. Zwischen 1990 und 1994 gab es Inflationraten von bis zu 50% pro Monat und mehrmals wurde eine neue Währung eingeführt. Der 1994 eingeführte „Real“ stoppte die Inflation und schaffte eine stabile Währung und andauernde solide Wirtschaftspolitik.

Die Preise im Supermarkt sind etwas billiger als in Europa, vor allem Grundnahrungsmittel und ein leckeres Stück Rinderfilet bekommt man für weniger als 8 Euro das Kilo. Restaurants gibt es von spottbillig bis sündhaft teuer. Im Schnitt jedoch erhält man in brasilianischen Restaurants viel mehr für sein gutes Geld als in Europa, dies vor allem bei den reichlich vorhandenen Buffet- und Churrasco-Restaurants (Steakhäuser). Zum Beispiel kann man für weniger als 15 Euro mit zwei Personen schon gut Essen gehen und die Flasche Bier am Strand kostet mit 6,00 Real nur 1,50 Euro. Vor allem die Getränkepreise sind in den meisten Restaurants wesentlich günstiger als in Europa.

Der Mindestlohn, der für fast 40% der Bevölkerung das Monatseinkommen ist, liegt zur Zeit bei R$ 880,- (ca. 220,-  Euro). Mit 1000 Euro pro Monat kann man hier in Brasilien gut leben und sich vieles leisten was in Deutschland fast unbezahlbar geworden ist.

Die sogenannten BRIC-Länder wie Brasilien, Russland, Indien und China mit ihren riesigen Wachstumsmärkten gewinnen auf den Weltmärkten zunehmend an Bedeutung. Brasiliens Wirtschaft steht aktuell so gut da wie selten zuvor. Verantwortlich dafür ist neben dem Rohstoffboom (50 Prozent der Exporte sind Rohstoffe) eine inzwischen auch robuste inländische Konjunktur.

Zudem profitiert Brasilien von einem angeschwollenen Zufluß von Geldern in Schwellenmärkte, die Investoren mit deutlich höheren Renditen locken, als amerikanische Anleihen oder Aktien.

So steht Brasilien in der aktuellen Finanzkrise viel besser da als beispielsweise während der lateinamerikanischen Schuldenkrise der 1980er-Jahre. Die Regierung Lula hat in den letzten Jahren die Auslandschulden dramatisch reduziert und gleichzeitig hohe Devisenreserven aufgebaut. So kann sie nun relativ gelassen dem Auf und Ab an den Finanzmärkten zusehen.

Weitere Informationen

Für mehr Informationen empfehlen wir das Reise- und Informationsportal „Brasilien in XXL„. Es bietet derzeit die umfangreichsten Informationen über Brasilien an, auch über Politik, Wirtschafts- und Einwanderungsfragen.